Was mich glücklich macht

Ich habe letztens folgendes auf diesem wundervollen Blog gelesen:

„Die Kälte ist dabei gar nicht mal das, was mich am Winter am meisten stört. Die ist erträglich, zumindest solange ich nicht draußen sein muss. Viel schlimmer finde ich die kurzen Tage.“

und ich muss sagen ich habe mich zu 100% damit identifizieren können. Die Kälte beißt und knabbert sich durch mein Gesicht, aber das was meine Laune senkt und die Stimmung verdirbt ist die ewige Dunkelheit. Das Graue, das Nach-Hause-Kommen-und-Licht-anhaben-müssen. Das lässt meine Stimmung vereisen wie die Straßen es draußen sind. Nur eine falsche Bewegung und sie fällt!

Was mich glücklich gemacht hat diese Woche? Spontan fallen mir ganz genau 2 Dinge ein. Zum einen, dass die Tage wieder deutlich länger werden und die Sonne wieder lacht. Denn trotz der furchtbar kalten Temperaturen zum Wochenstart habe ich sie entdeckt – oh und wie sie mir ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat. Das schafft sonst wirklich keiner kaum einer. Sehr her:

Schnee
Ist das nicht wundervoll? Fantastisch? Es war wirklich traumhaft am Montag. Der Weg zum Bahnhof war – trotz einiger Leute die wieder meinten, sie müssten auf dem Fußweg kein Salz streuen oder Schnee räumen – aber HALT! Hier geht’s doch um das, was mich glücklich macht. – wirklich fantastisch! Das hat mir so unendlich gut getan.
Schnee14_2.JPG

Das zweite was mich diese Woche glücklich gemacht hat, war das heutige Mittagessen mit meiner Mama und meinen beiden Schwestern. Das hat wirklich gut getan und wir haben gelacht und uns ganz toll verstanden! Und das Essen war auch noch lecker. 🙂 Außerdem hat meine Mama davon gesprochen, dass wir vielleicht doch noch gemeinsam wegfahren dieses Jahr – Lissabon, Valetta oder Budapest standen zur Debatte. Oh ich hoffe so sehr, dass es klappt und sie sich dafür entscheidet. Wofür ist dabei tatsächlich nebensächlich.

Und, worüber freut ihr euch?
Dieser Text wandert nun zum Freutag
Ich wünsche euch einen wundervollen Wochenendeinstieg. (gibts das Wort? ;D )

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RUMS zum Ersten

Oh ich bin schon absolut hibbelig, zum ersten mal werde ich gleich versuchen einen Blogpost von mir auf eine ‚Sammelstelle‘ zu verlinken. *hibbel* Ich bin schon ganz gespannt ob das klappt.
Und zwar habe ich mir – Anfang diesen Jahres – ein Kosmetiktäschchen nach dieser Anleitung genäht. Ich werde meinen Schwestern zu Ostern denk ich auch ein Paar – also jeder eine 😉 nähen. Allerdings will ich dann mal sehen, dass ich nicht den Reißvreschluss per Hand annähen muss, sondern innen eine kleine Wendeöffnung habe. Meine Handstiche sind meißt leider nicht allzu sauber…

Den Außenstoff habe ich im Sommer auf Norderney während unseres Radurlaubs gekauft, ich finde der ist so wunderschön und ich meine ich habe den letztens bei Alfatex gesehen. Mit demselben Außenstoff möchte ich auch noch ein Federmäppchen für mich nähen, denn meins ist alt und verschrammelt. Ich denke den Reißverschluss kann ich dann aber wiederverwenden.

Kosmetiktasche für mich.1

Kosmetiktasche für mich.2

Der Innenstoff – man könnte auch Futter sagen – ist vom Stoffmarkt Holland aus dem letzten Herbst. Eigentlich dachte ich daran, mir ein Bluse oder ähnliches daraus zu nähen, aber das kann ich (noch) nicht. Und es ist ja auch noch etwas da.

Kosmetiktasche für mich.4

und weil dieses Täschchen für mich allein ist, werde ich es jetzt zu RUMS verlinken in der Hoffnung das das funktioniert.

Ich habe nächste Woche meine erste Klausur – mündlich. Mechanik. Und jetzt ging es mir gestern so schlecht, dass ich gar nicht lernen konnte. Ich hatte einfach nur Kopfweh und ganz furchtbaren Schnupfen. Zum Glück geht es mir heute schon ein klein wenig besser, ich hoffe ich schaffe jetzt noch etwas.

Ganz liebe Grüße, Eure Freja.

Bänderchaos

Im Laufe meiner Nähkarriere *hust* haben sich bei mir ein paar Bänder angesammelt. Vor allem nachdem meine Mama mir kurz nach Weihnachten noch ein paar vermacht hat, war meine kleine Schublade leicht überfüllt und vor allem seeeehr unübersichtlich. Meine Sammlung ist in Vergleich zu vielen anderen warscheinlich ein Witz – mir graust es schon vor der Zunkunft.

Für’s erste jedenfalls habe ich dem Abhilfe geschafft – ich hab eine ähnliche Idee auf einem anderen Blog entdeckt, allerdings war es dort noch um einiges hübscher gemacht und die Pappe wurde als Katze getartnt – nur die Ohren waren zu sehen. Leider – Schande über mein  Haupt – weiß ich nicht mehr wo das war, falls ich wieder darauf stoße, werde ich die Seite hier verlinken.

Ich habe einfach aus alten Amazon Kartons oder was eben so an dickerer Pappe zu finden war einige Rechtecke mit „Katzenohren an den längeren Seiten ausgeschnitten und die Bänder anschließend drum herumgewickelt. Und tadaaaaa:

Baendersortiert

Ordnung im Bänderchaos! Ich bewahre diese übrigens in einer Moppe auf, welche auch bald verschönert werden soll. Allerdings ist mein persönliches bald immernoch laaaange hin, ich habe die Kommode schon fast ein Jahr denke ich. Aber mir ist auch noch nicht die zündende Idee gekommen, welche mich absolut umhaut. Ich werd nochmal ein paar Ideen im Netz suchen müssen.

Aufebwahrungkommode

Ich habe unter anderem ein ganz tolles Paillettenband vermacht bekommen, das ich hier gerne zeigen würde. Ich weiß zwar nichtmal wie man das aufnäht noch was ich damit machen soll, aber es ist sooo schön und glitzert und funkelt!

Pailettenband

Ich wünsch euch noch einen wundervollen Abend!

Schlumpfhose

Hallo ihr Lieben!

Die letzten Tage habe ich eine Schlaf-/Haus-/Schlumpfhose genäht. Und schon wieder entsteht da eine wunderschöne Queerfalte im Schritt. Ich schätze auch man sollte die Hose höher tragen, allerdings wäre sie dann viel zu kurz – und ich habe keine besonders langen Beine. Naja für zu Hause geht es allemal – vor allem wegen der tollen Taschen mag ich sie. Taschen brauche ich immer – schon alleine weil ich irgendwie ganzjährig Taschentücher mit mir rumschleppe 🙂
Schlumpfhosedetailtasche

Der Schnitt kommt übringens aus dem neuen Burdaheft Nähkurs für Einsteiger – ich find da sind ein paar hübsche Teile drin. Ich habe die Blumenhose „Lisa“ genäht.
Schlumpfhosemitbuch

Hier ein schlechtes Handyfoto-im-Spiegel aus mangelndem Tageslicht wenn der Freund da ist. 😀 Und mit übergroßem Pulli.
Schlumpfhose

Gestern Abend gab es hier die Großaktion „messt die Freja aus“ und wir hatten Spaß, und ich habe jetzt einen vollen Zettel mit allen möglichen Maßen von mir und werde mich dann mal daran wagen einen einfachen weiten Oberteilschnitt zu erstellen. Eigentlich sollte ich lernen bzw. noch ein paar Kühlkanäle berechnene. Menno –.–
Maßnehmen

Ein neues zu Hause für’s Pad

mein Freund hat sich Stoff ausgesucht, aus welchem er eine IPad Hülle haben wollte. Also habe ich mich vorgestern daran gesetzt und mal ein Schnittmuster zu zeichnen. Das war ganz leicht, ich musste einfach nur das Ding ausmessen und die Maße (Tiefe nicht vergessen!) habe ich dann erstmal auf Papier übertragen. Ich habe jedem Schnitteil noch 1cm extra spendiert, da ich Angst hatte, das Pad könnte sonst nicht reinpassen.
Gestern habe ich dann zunächst mal das Futter zusammengenäht und nach einer kurzen „Anprobe“ habe ich den zugegebenen 1cm in der Breite wieder abgenäht 😉 Aber sicher ist sicher. Als nächstes habe ich dann noch eine kleine Tasche auf den Oberstoff genäht, weil dort ein Brillenputztuch mitkommen soll. Dann konnte ich auch die 3 Seiten des Oberstoffes zusammennähen Noch fix die kleine Klappe zusammengenäht und wieder aufgetrennt – der Klettverschluss sollte doch erst ran!
Als nächstes habe ich ungefähr eine halbe Stunde überlegt, wierum ich denn die Klappe nun darein lege, damit sie nach dem Wenden richtig ist. Das habe ich dann bravorös gemeistert, doch nach dem Wenden dann der Schreck: Beim Nähen habe ich sie nur zur Hälfte mitgefasst. Hach. Das wollte ich heute morgen dann noch beheben und nochmal trennen. Aber ich kann die Hülle nicht finden? Wurde sie etwa einfach schon in Betrieb genommen? Dabei ist das wirklich nicht schön so. Na dann muss ich eben noch warten bis ich den Schönheitsfehler beheben kann!

Update: Jetzt ist er behoben aber leider ist die Klappe nicht direkt über dem zugehörigen Klettding, sondern etwas versetzt. Aber jetzt erstmal zu den Fotos.

FreddysHülleoffenFreddysHülle
Der Stoff der Klappe ist übrigens die Rückseite des Oberstoffes. Auf der Rückseite ist nämlich einfach schwarz und weiß vertauscht, was ein ziemlich schöner Effekt ist.

FreddysHülleInnen1
Für innen habe ich einen Schildkrötenstoff genommen, dessen Hintergrund auch schwarz ist.Für Innen finde ich das wirklich süß.

Das Beste ist aber, dass das IPad ganz genau reinpasst und die Hülle ihm gefällt.

Alles in Allem habe ich das Nähen allerdings ohne große Komplikationen gemeistert – kleine Schönheitsfehler sind vorhanden ;). Mal schaun, ob ich mir auch mal eine Tasche für mein Pad nähe, dann möchte ich allerdings eine größere Aussentasche und eine Klappe, die über die gesamte Breite geht haben. Aber das kann ich mir dann ja anpassen. 🙂

Erste Strickversuche

Zu Weihnachten habe ich von meinen Schwestern ein Buch mit Strickprojekten geschenkt bekommen. Ich habe nämlich lange rumgejammert, dass ich das nicht kann. Irgendwann hatte ich mal versucht zu stricken aber da war ich total ungeduldig und dauernd sind mir die Maschen heruntergefallen.

Direkt nach Weihnachten habe ich dann allerdings voller Tatendrang und mit einer von meiner Mama gesponsorten Rundstricknadel begonnen. Und, anfangs war das wirklich nur Chaos! Allerdings war ich dann doch überrascht, wie schnell es ordentlicher wurde. Um alle anderen Anfänger oder noch-nicht-Anfänger mal ein bisschen Mut zu machen, habe ich auch ein Foto gemacht.
BeschriftungErsteVersuche
Da sieht man ganz toll drauf wie unregelmäßig die ersten Reihen sind und wie schnell es besser wurde. Am Ende ist mir auch eine Masche runtergefallen, aber da es nur ein Probestückwar durfte sie weiterfallen ;).
Die ersten Reihen sind nur mit rechten Maschen gestrickt, also die Hinreihe genauso wie die Rückreihe, das Muster nennt sich dann kraus rechts.
Die nächsten Reihen sind glatt rechts gestrickt, dabei wird die Hinreihe mit rechten Maschen und die rückreihe mit linken Maschen gestrickt. Die linken Maschen waren am Anfang ganz schön gemein, aber mittlerweile finde ich sie ebenso pipileicht wie die Rechten.
Und das tolle ist, dass man alleine mit diesen Grundlagen schon viele verschiedene Muster arbeiten kann!

Mein erstes Projekt war dann dieser blaue Schal:
blauer-schal1
Dafür habe ich mir im Strickmuster Buch meiner Mama ein Muster ausgesucht und losgelegt.
Ich habe in der Hinrunde mit 3 rechten Maschen und einer linken Masche begonnen. Die Maschenanzahl musste als durch 4 teilbar sein. In der Rückrunde ist die Reihenfolge verschoben:
Auf die mittlere Rechte Masche kommt jeweils eine Linke, auf alle anderen kommen rechte Maschen. Das habe ich in jeder Reihe kontrolliert, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Und ich denke ich habe hier gerade für große Verwirrung gesorgt 😀
Detail-blauerSchal

Mein zweites und bisher auch letztes Projekt war ein Loop. Für diesen habe ich mir ein neues Muster herausgesucht und das Runden Stricken erlernt. Den Loop trage ich sehr gern und ich muss mal sehen ob ich mir nochmal einen mache, der etwas höher ist. Aber dafür bräuchte ich erstmal neue Wolle und vor allem Zeit.
Detail-petrolLoop
Dieses Muster wird immer im Kreis gestrickt, also ohne das Strickstück zu wenden. Dabei werden zunächst zwei Runden linke Maschen gearbeitet und dann wird immer abwechselnd eine rechte Masche in die Masche der Vorrunde (also einfach unter der Masche die gerade auf der Nadel ist) und dann eine normale linke Masche gearbeitet. Die nächste Runde besteht dann wieder nur aus linken Maschen und danach wieder abwechselnd usw.
Das mit dem einstechen in die Masche der Vorrunde musste ich auch erstmal ausprobieren, denn manchmal habe ich einen Faden zuviel erwischt und dann sah es ganz merkwürdig aus. Aber schlussendlich hat es geklappt!

Hier noch einmal mein „Übungsstück“ in seiner ganzen Schönheit ;). Darunter das Buch welches ich bekommen habe.
buch+versuch

Als nächstes möchte ich mir ein Paar einfache Beinstolpen stricken, allerdings will ich das direkt in Runden machen, damit ich hinterher keine Naht habe und da weiß ich noch nicht so recht wie. Denn die Rundstricknadeln sind ja schon recht lang – das muss ich nochmal recherchieren wie das gemacht wird.

Ich wünsch euch einen schönen Abend ihr Lieben !

Nähkurs

Am Wochenende hat endlich(!) mein ersehnter Nähkurs stattgefunden. Und es war toll! Das Objekt der Begiede war der Schnitt Ruby von Burdastyle und warscheinlich das einzige Schnittmuster, welches es nicht auf Deutsch gibt… Aber nach langem Suchen und nicht finden eines Shorts Schnittmusters, das meinen Vorstellungen entspricht, musste es dann genau das sein!

Als Stoff diente ein Jeans.Stretch.irgendwas -ich muss noch an meinen Stoffkenntnissen arbeiten – vom Stoffmarkt aus dem letzten Herbst – mit Erdbeeren!

Es war wirklich sehr gut, dass ich die Hose während des Kurses genäht habe, denn knappe Anleitungen auf Englisch zu Dingen, die ich noch nie gemacht habe… Aber so mit fachkundiger Hilfe hat es gut geklappt. Ich werde die nächsten Tage jeden Schritt nochmal für mich selbst dokumentieren, damit ich mich beim nächsten mal daran orientieren kann!

Nun erstmal ein paar Fotos:
Ruby-DetailansichtPaspeltasche
Das ist meine erste Paspeltasche! Mir gefällt sie und ich bin zufrieden – okay, ordentlicher geht immer und ich hätte vor dem Foto nochmal bügeln können… Aber beim nächsten mal wird es sicher schon wieder etwas besser.
Ruby-DetailKnopfleiste
Dies ist eine der beiden Knopfleisten, in dem schnitt ist jeweils rechts und links eine vorgesehen mit insgesamt 10 Knöpfen. Ich habe allerdings auf 8 Knöpfe reduziert, da ich im Kaufrausch nicht wusste welche Größe die Knöpfe haben sollen und ich fand das bei der gewählten vier Knöpfe je Seite ausreichend sind. Mit der Entscheidung bin ich vollauf zufrieden und vor allem war ich auch froh, dass die Knopflöcher gerade so auf den Untertritt (heißt das so?) gepasst haben. 🙂 Und die Knöpfe sind blau – nicht lila, auch wenn ich bei bestimmten Licht schon meine Zweifel hatte…

Und noch zwei Fotos an der Frau (mit Kabelchaos im Hintergrund *räusper*)

Ruby an der Frau - von vorn Ruby an der Frau -seitlich

Was mich stört sind diese Falten da auf dem von – vorne Bild. Bei meinem nächsten Kurs (die Anmeldung ist gestern raus 😉 ) werde ich nachfragen woran das liegt und was ich beim nächsten mal anders machen kann – an dieser werde ich nichts mehr ändern.

Was habe ich gelernt?

  • Paspeltasche nähen
  • Knopfleisten nähen
  • Bund nähen
  • wie Zeichen und Abnäher etc.ordentlich auf den Stoff übertragen werden, zuvor hatte ich immer einen großen Bogen darum gemacht – ebenso wie um das Kopierpapier

Das Wochenende war wirklich schön und ich freue mich schon auf das nächste mal. Bis dahin suche ich mir ein weiteres schönes Projekt raus – und hoffentlich habe ich bis dahin auch schon wieder das ein oder andere Teil genäht, das ich dann auch tatsächlich tragen kann. Die meißten meiner bisher produzierten Kleidungsstücke sitzen nämlich so gar nicht :D.

Und jetzt sehe ich mir noch gemütlich eine Folge Stargate Atlantis an – gute Nacht ihr Lieben!