[Reisen] Paris Tag 3

Hallo ihr Lieben,

Ich habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, da ich länger als eine Woche nichts von mir habe hören lassen – ach was sage ich! Beinahe 2 Wochen nicht. Es hat einfach nicht gepasst. Aber heute gibt es wieder was zu lesen und zu schauen für euch: der Jardin du Luxembourg und das Pantheon habe ich an meinem 3. Tag in Paris besucht. Obwohl ich eigentlich etwas anderes geplant hatte.

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Tag 3. Regen. Kälte. Grau. Ich bin relativ früh aus dem Haus gegangen, da ich gerne ins Louvre wollte. Vielleicht ahnt ihr es schon. Obwohl ich eine halbe Stunde vor den Öffnungszeiten dort war, gab es bereits eine etwa 300m lange Schlange. Ich konnte es kaum glauben als ich durch einen Seitenweg in den “Innenhof“ kam, dass dort wirklich schon so viel los war! Ich hatte leider weder wetterfeste Schuhe noch eine Regenjacke dabei, denn wie das immer so ist, fängt es erst an zu Tropfen wenn man schon unterwegs ist. Ich hätte sicherlich lange anstehen müssen und hatte bei meinem Eintreffen bereits leicht nasse Füße, sodass mir die Lust verging. Kein Museum in diesem Urlaub für mich.

Als ich mich entschieden hatte, mich nicht anzustellen, war ich zunächst etwas planlos und setzte mich im angrenzenden Park an einen Spielplatz, dies war der einzige überdachte Platz dort. Als ich wieder halbwegs trocken war und meinen Stadtplan eingehend studiert hatte, entschloss ich mich zur Station Bastille zu fahren. Ich hatte irgendwie erwartet dort erneut ein großartiges Bauwerk zu entdecken. Die Bastille wurde doch zerstört und es ist nichts mehr davon übrig geblieben. So ganz war mir das nicht bewusst… Nachdem ich eine weitere halbe Stunde planlos am Ufer der Seine gestanden hatte und langsam die Sonne hervorlugte, beschloss ich zum Jardin du Luxembourg zu fahren. Großartige Entscheidung!

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Ich hatte sehr viel Glück, denn das Wetter hielt sich fantastisch und ich konnte ein wenig in der Sonne durch den wirklich schönen Garten spazieren. Es ist ein Schlossgarten, welcher zum Palais du Luxembourg gehört, in welchem heutzutage der Senat tagt. Davor ist ein großes Wasserbecken, in welchem sich einige Enten tummelten. Ich habe mich dort auf den Rand gesetzt und ausgeruht. Ich kann einen Besuch bei halbwegs gutem Wetter unbedingt empfehlen! (:

Natürlich habe ich erneut den Stadtplan studiert und entdeckt, dass das Pantheon ganz in der Nähe ist. Das Problem mit dem ganz in der Nähe ist bei meinem schrecklichen Orientierungssinn jedoch, dass ich häufig erstmal 3 mal drumherumlaufe 😉 Naja so habe ich noch ein paar andere tolle Bauwerke gesehen, welche zur Universität gehören.

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Und irgendwann hatte ich es dann auch geschafft, von außen war der Anblick zunächst eher ernüchternd, da die Kuppel mit Planen oder ähnlichem verdeckt war. Restaurierungsarbeiten. Als ich dann jedoch drinnen war, war ich fasziniert. Ich mag einfach diesen Stil absolut gerne, mit den ganzen in den Stein gemeißelten Ornamenten. Ok, ehrlich gesagt fehlen mir da die Fachwörter, aber hey ich denke ihr wisst, was ich meine. Das foucaultsche Pendel ist momentan auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht aufgebaut. Die Räume in welchen die bedeutenden Persönlichkeiten in ihren Särgen liegen waren nicht weiter interessant, wie ich finde. Einzig von Voltaire gab es eine Statue.

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Ein tolles Foto vom Innenraum findet ihr auf Wikipedia: hier. Das verleiht dem ganzen doch sofort eine andere Atmospähre als meine mikrigen Aufnahmen 😉

Am Abend kam ich totmüde in dem Vorort bei meiner Schwester an und wir fuhren nicht wie zunächst geplant zum Eiffelturm. Meine Füße waren einfach platt gelaufen. Aber nicht, dass ihr denkt ich habe den Eiffelturm nicht gesehen, bereits am Abend meiner Ankunft waren wir dort und an meinem Abreisetag ging es erneut dorthin. Fotos dazu werde ich euch in einer kleinen Zusammenfassung zeigen.

Macht Euch ein schönes Wochenende! Wir sehen uns nächste Woche endlich mit etwas selbstgemachten wieder 🙂

Nurso

[Reisen] Paris Tag 2

Am Dienstag, meinem 2. Tag in Paris war ich schön Frühstücken mit meiner Schwester. Wir sind dafür erstmal eeewig durch Paris gelaufen, auf der Suche nach einer gemütlichen Location. Die meisten Orte an welchen man Frühstück bekommt haben für mich eher den Charme einer Bar… Außerdem kann man in Frankreich nicht so frühstücken wie hier. Wir haben jeweils einen Cafe Creme, ein Croissant und ein kleines Glas Orangensaft bekommen. Außerdem haben wir uns ein Omlette sowie 2 kleine Pancakes geteilt. So richtig was mit Brötchen und Belag gab es dort nirgends.

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Im Anschluss sind wir noch in die Galeries Lafayette gefahren und dabei an der Oper vorbeigekommen. Ich sag’s euch, Lafayette ist sooo schön von innen! Die Preise, da habe ich gar nicht hingesehen, es gibt dort eben hauptsächlich Nobelmarken, aber ich wollte ja auch nicht Shoppen sondern den Anblick genießen. Jugendstil habe ich mir sagen lassen.

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Danach sind wir noch etwas gebummelt und haben uns hier und dort umgesehen, bis Sanne in die Sprachschule musste. Danach bin ich allein in Paris rumgelaufen. Ich wollte zur Notre Dame. So weit so gut. Die Metro welche ich genommen hatte, hielt bei Chatelet, das ist eine riesige Metrostation mit 20 Ausgängen (mindestens ;)). Dort wird gerade gebaut. Da ich etwas orientierungslos war, bin ich auf gut Glück einem Schild gefolgt. Leider führte dieses in eine angrenzende Metrostation (Les Halles) und ich war etwa 15 Minuten unterirdisch unterwegs und – als ich endlich das Tageslicht erblickte – weit entfernt von meinem Ziel. Wusste ich natürlich nicht und bin so nach ca. 2 Stunden wild durch die Gegend laufen erst bei der Notre Dame angekommen – der Weg war allerdings auch sehr schön. Dort gab es eine Touristeninformation und ich habe mir endlich eine Karte besorgt *lach!

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Um dann in die Kirche hineinzukommen musste ich kurz anstehen. Drinnen waren sehr viele Touristen, so dass ich mich gefragt habe, wie man bei solch einem Trubel beten und sich besinnen kann. Aber schön war es! Es haben bis zu 10.000 Menschen Platz darin und dieses große Glasfenster hat einen Durchmesser von 12m! Wow, so riesig hätte ich es nun auch nicht eingeschätzt.

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Auf dem Rückweg bin ich zufällig über die Pont des Arts gelaufen. Das ist die Brücke mit den vielen Liebesschlössern dran. Allerdings wird diese dadurch so schwer, dass die Stadt Selfies statt Schlösser fordert. 54 Tonnen sind aber auch eine unvorstellbar große Masse, so dass sogar schon ein Teil des Geländers einstürzte. Einen kurzen Bericht darüber findet ihr hier.

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Im Anschluss bin ich zum Jardin des Plantes gefahren. Dort gibt es auch das Muséum national d’histoire naturelle, welches jedoch dienstags leider geschlossen ist. Beim nächsten Besuch dann vielleicht (: In dem Garten waren wirklich viele sehr sehr schöne Blumen. So hatte sich die Fahrt dennoch gelohnt.

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Weiter ging es mit dem Bus, denn ich musste mal ein wenig verschnaufen und so konnte ich mich dabei noch ein wenig umsehen und darüber nachdenken, ob ich direkt nach Hause fahre oder nochmal den Arc de Triomphe besteige. Ich entschied mich für letzteres: Wenn ich sowieso schon total kaputt bin, dann kann mir das ja auch nichts mehr anhaben! Ha! Für alle unter 26 Jahren ist der Eintritt dort, sowie auch in vielen anderen Sehenswürdigkeiten, bei Vorlage eines gültigen Ausweises übrigens frei.

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Was soll ich sagen? Es war wieder toll! Wunderbarer Ausblick, egal in welche Richtung, Wind der mir um die Nase pfeift. Was kann es schöneres geben? Das da hinten auf dem Berg, das ist übrigens die Sacré-Cœur, welche ich am ersten Tag bereits besucht hatte.

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Ich hatte meine Kamera dann auch leer Fotografiert, heißt der Akku ging zur Neige, sodass sie sich weigerte weitere Fotos zu machen. Macht nichts, ich hatte glücklicherweise bereits in alle Richtungen fotografiert 😉

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Meinen Bericht zum ersten Tag in Paris findet ihr hier.
Alles Liebe, Freja

[Nähen] Lady Skater Dress in Blau

Ahoi ihr Lieben!

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Ich hatte am Wochenede wieder Nähkurs. Nachdem ich bereits eine kurze Hose und ein Sommerkleid genäht hatte, habe ich diesmal das Lady  Skater Dress ausgewählt.

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Als endlich alle Schnitteile mit meiner Nähmaschine versäubert waren (sehr langwierig….) ging das Zusammensetzen super schnell, alles hat auf Anhieb geklappt. Ich habe mit dem Pulloverstich genäht, der sieht aus wie ein enger ZigZack – Stich, welcher schräg sticht, also immer eins vor eins etwas zurück. Schwer zu erklären 😀 Naja jedenfalls scheint der gut geeignet zu sein, denn es gab keine Probleme.

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Den Ausschnitt habe ich mit dem 3-fach Stich abgesteppt und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis Für den Saum habe ich 2 cm umgeschlagen und zum ersten mal mit der Zwillingsnadel genäht. Das ordentliche Anzeichnen und Umbügeln der 2 cm hat sich auf jeden Fall gelohnt, ich habe das Stoffende gut getroffen!

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Der Stoff sollte ursprünglich nur so zum Ausprobieren sein, da mir die Farbe etwas grell erschien, nachdem ich dann aber das Oberteil probeweise mal übergeworfen hatte, gefiel es mir doch besser als erwartet und ich beschloss ein richtiges Kleid daraus zu machen. Also mal wieder kein Probeteil.

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Wobei das so nicht ganz richtig ist, denn ich würde gern ein weiteres Lady Skater Dress nähen. Allerdings gefällt mir der Rücken nicht: Die Taille ist zu tief, der Stoff staucht sich auf. Aber was noch schlimmer ist, ist der Ärmel, bzw. so viele Falten die unterm Arm hervorkommen. Ich weiß zwar noch nicht wie, aber ich werde erst ein neues Kleid aus gutem Stoff (dem eigentlich geplanten) nähen, wenn mir das da besser gefällt. Denn es sieht nicht nur komisch aus, es fühlt sich auch falsch an- als wäre da irgendwie zu viel Stoff unter dem Arm… Kann eigentlich gar nicht sein, denn zu weit ist er auf keinen Fall. Hilfe! Wie bekomme ich das in den Griff?

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 Ich hab gestern 3m Probestoff gekauft, mal schauen ob ich auf ein gemütlicheres Ergebniss komme.
Zu meinem Kleid trug ich meinen selbstgestrickten Schal mit passendem gehäkelten Stirnband. Blau in Blau, genau mein Ding. Für einige vielleicht zu viel, aber ich bin häufig in nur Blau unterwegs. Eigentlich hatte ich für den Spaziergang noch eine hellblaue Fleecejacke an, allerdings ist das keine optimale Kombi. Was für Jacken trägt man bloß über einem Kleid?

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Schnitt: Lady Skater Dress
Größe: 4
Material: festerer Jersey, irgendwas vom Stoffmarkt
Änderungen: bisher noch keine
Alltagstauglichkeit: 8/10, wenn es an den Armen besser passt, perfekt!

Weitere selbsgenähte Kleidung gibt es beim Me Made Mittwoch und die Gastgeberin trägt eine richtig tolle Kombi, genau nach meinem Geschmack.

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[Reisen] Paris Tag 1

Ich bin wieder da! Wie kurz angesprochen, war ich von Sonntag bis Donnerstag in Paris meine Schwester besuchen und es war sooo toll! Paris ist der absolute Wahnsinn, ich fand es überhaupt nicht mit den deutschen Großstädten die ich so kenne zu vergleichen.
Wo man hinsieht, nur schöne Häuser, unglaublich viel zu entdecken, keine allzu weiten Wege und riesige Metrostationen. Ihr hört es schon, ich bin absolut begeistert.

Ich habe im Vorfeld darüber nachgedacht, ob und in welchem Umfang ich hier darüber berichten möchte. Damals dachte ich an einen Beitrag, aber es hat mir so unglaublich gut gefallen und ich habe so viele Fotos gemacht, dass mir das nun etwas wenig erscheint.
Ich werde es gemäß meinen drei vollen Tagen vor Ort aufteilen und innerhalb der nächsten drei Wochen veröffentlichen. Auch wenn dies vorrangig ein Handarbeitsblog bleiben soll, so möchte ich diesen Kurztrip hier festhalten.

Los geht’s!

Montag.

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Wir sind früh aufgestanden und mit Bus und Metro aus dem Vorort nach Montmartre gefahren. Wow. Montmartre ist ein Stadtteil von Paris, welcher auf dem gleichnamigen Hügel liegt. Auf dessen Spitze befindet sich die Basilika Sacré-Cœur. Schon auf halber Strecke wurden wir mit einem tollen Ausblick belohnt und ich wusste schon, dass die vielen Stufen sich gelohnt haben. Natürlich ist auch Sacré-Cœur einen Besuch wert und ich war drinnen, allerdings ist das Fotografieren nicht erlaubt. Aber ihr könnt mir glauben, diese Kirche ist wunderschön!

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Im Anschluss sind wir durch das Viertel geschlendert. In der Nähe der Basilica kam alle Nase lang ein vermeintlicher Portraitzeichner vorbei, der einen zeichnen wollte. Ich habe jedoch dankend abgelehnt. Im näheren Umfeld war viel Trubel, sehr bald jedoch schon erreichten wir kleine ruhigere Gassen.

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Es gibt dort viele kleine Lädchen und Restaurants. Und immer wieder zwischendurch schöne Blicke auf das umliegende Paris.

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Im Anschluss sind wir zum Louvre gefahren. Ich wollte den alten Palast gerne mal von außen besichtigen. Ich war überwältigt. Auch wenn ihr nicht reinwollt (dazu an Tag 3 mehr…) kann ich nur empfehlen, fahrt trotzdem hin, nehmt euch eine halbe Stunde Zeit, schreitet durch den riesigen Innenhof, legt den Kopf in den Nacken und genießt dieses wahnsinnig kunstvolle und riesige Gebäude. Die 1989 fertig gestellte Glaspyramide, welche den Eingang ins Museum darstellt, verschwindet vor der Pracht des eigentlichen Palastes. Ich weiß nicht, warum sie so bekannt ist, ich jedenfalls war sehr viel mehr von dem Palast an sich begeistert.

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Mit meinem 50mm Objektiv konnte ich nichtmal einen Bruchteil der Pracht einfangen, auf den Fotos kommt es leider nicht so gut rüber, dennoch: Wenn ihr in Paris seit fahrt hin!

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Da meine Schwester die Kinder von der Schule abholen musste und ich noch von der Zugfahrt kaputt war, ging es danach für uns zurück in den Vorort.
b_Louvre7Liebste Grüße und keine Angst ich habe in meinem Nähkurs ein schönes Teil fertiggestellt, welches ihr in der nächsten Woche zu sehen bekommen werdet! Eure Freja.

[Papier] Quillingvogel

Wenn ihr diesen Post lest, dann bin ich so denn alles klappt in Paris! Yippie! Ich besuche meine Schwester und freue mich jetzt (am Mittwoch) schon sehr darauf. Endlich ein kleines bisschen wohlverdienter Urlaub nach einem stressigen mit vielen Klausuren ausgefülltem Sommer.

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Heute gibt es nur einen kleinen kreativen Input aus der Reservekiste: Quilling.

Noch nie gehört? Beim Qulling werden ganz viele Papierstreifen  mit einem Quilling Tool aufgedreht, geklebt und in Form gedrückt. Klingt erstmal kompliziert, ist aber wirklich ganz einfach. Sucht bei YouTube danach, es gibt ganz viele Tutorials dazu.

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Ich habe einige Schneeflocken gemacht, die ich jedoch bisher noch nicht fotografiert habe (ist doch erst Herbst!) sowie 2 Vögel. Besonder hübsch finde ich, wie sie die Sonnenstrahlen aufnehmen.

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Und nun mache ich mir noch ein paar schöne Tage in Paris, bis ich dann am kommenden Wochenende wieder einen Nähkurs habe und am Montag die Uni erneut beginnt. Auf auf nur noch ein paar Semester und an 2 Händen abzählbare Prüfungen bis zum Bachelor!

Macht’s gut ihr Lieben

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[Nähen] Burda Bluse 115 (4/2014)

Hallo ihr Lieben,

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ich freue mich wirklich sehr, euch heute ein von mir für mich genähtes Kleidungsstück zeigen zu können. Ich nähe relativ viel Kleidung (dafür das ich hier  nur so wenig zeige…), aber vor allem eben viel Ausschuss. Irgendwo passt es nicht, oder die Farbe gefällt mir hinterher so gar nicht an mir oder oder…

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Meine neue Bluse allerdings, gefällt mir bisher wirklich gut, sie ist bequemer als ich bei den Anproben dachte, nur muss ich das ganze häufiger mal zurechtzuppeln, damit die untere Lage keine Falten wirft. Leider ist das nicht nur so ein „auf Fotos muss es toll aussehen“ Problem, sondern stört auch im Alltag etwas. Vielleicht liegt das daran, dass die untere Lage nicht zu 100% passgenau zu der oberen ist? Die beiden sich also ein klein bisschen verschoben haben?

Die Briefecken waren etwas tricky da sie keinen 90° Winkel bilden hab ich das direkt mal falsch gemacht – daher das Gestückel an der unteren Ecke.

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Bei diesem Projekt habe ich so viel geheftet wie sonst noch nie (ein paar Heftfäden hatte ich wohl vergessen..). Aber da die Säume so breit sind und nur 0,5 cm am oberen Abschluss umgeschlagen werden, wollte ich nicht riskieren, dass ich ihn irgendwo nicht erwische. Auch den Ausschnitt habe ich geheftet, ich bin mit dieser merkwürdigen Schrägband- Methode noch nicht ganz im reinen und auf der Suche nach einer Alternative.

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Das Ärmel einsetzen hat erstaunlicherweise ziemlich gut geklappt, klar Luft nach oben ist da, aber ich bin erstmal zufrieden. Wie handhabt ihr das: Erst Ärmel ran und dann Seitennaht und Ärmelnaht in einem Rutsch schließen oder andersherum?

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Meine einzige Schnittänderung war das Verschmälern des Rückenteils, im gleichen Zug habe ich eine leichte Taillierung reingebracht. Mir gefällt die Rückenansicht. Oh, und den vorderen Ausschnitt habe ich etwas vertieft, dennoch ist er sehr halsnah.

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b_Burda115_4_2014_12Ich trug die Bluse gestern zu einem etwas förmlicheren Anlass und fühlte mich durchaus gut angezogen. Sie bietet mir auf jeden Fall genug Bewegungsfeiraum (Fahrrad fahren geht auch), nur das die untere Lage über der Brust schnell Falten schlägt, die dann total auftragen missfällt mir.  Außerdem gilt natürlich noch herauszufinden, was ich stattdessen dazu tragen kann? Meint ihr es gibt eine Art Rock die passend wäre?

Schnitt: Burda Bluse 115 aus 4/2014
Größe: 40
Material: irgendwas Leinen – Baumwollartiges mit sanftem Glanz
Änderungen: im Rücken etwa 3 cm Weite rausgenommen und leicht tailliert
Alltagstauglichkeit: 8/10, bis auf das zurechtgezuppel am untere Vorderteil echt super

b_Burda115_4_2014_11Weitere selbstgemachte Kleidung gibt es beim Me Made Mittwoch zu sehen.