[Nähen] Dolores – Endlich ist sie da!

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Vor einiger Zeit schrieb ich einem „Freupost“ darüber, dass ich beim Probenähen für den Schnitt „Dolores“ vom Milchmonster dabei sein darf. Leider hatte ich da schon wieder vollkommen verdrängt, was denn die Prüfungsphase mit mir anstellt: Ich bin dauernd in der Uni und mit meinen Gedanken bei dem Lernstoff, dass ich Abends einfach so platt bin und nichts anspruchsvolles mehr auf die Beine stellen kann.

Leider, leider konnte ich daher nicht so mitwirken, wie ich mir das gewünscht und vorgestellt hatte. Zum Schluss habe ich nun aber doch noch meine Dolores fertig gestellt und finde sie sehr hübsch! Auch meinem Freund gefällt es super und das muss schon was heißen, denn eigentlich findet er Jeans, T-Shirt und Hoodie an mir am Schönsten :o!

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Ich verrate euch was: Die Anleitung ist der Knaller! Echt, so schön beschrieben und bebildert, man muss sich einfach nur konzentriert daran halten, dann klappt es auch mit dem Kragen. Außerdem sieht der Schnitt in echt jeder Größe toll aus und einige Probenäherinnen sind direkt in die Massenproduktion gegangen 😀

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Ich habe von der Taille abwärts die 34 genäht und nach oben hin zur 36 erweitert. Meine Version ist die B1. Von den Maßen her lag ich genau in der 34, aber vornerum spannte es dann so sehr, dass ich lieber auf die 36 ausgewichen bin. Normalerweise trage ich obenrum übrigens 36 oder ab und an auch mal die 38: Messt euch gut aus und schaut dann in die Maßtabelle – und keine Angst, dass es nicht über die Hüften passen könnte: Es passt! 😉

Das Oberteil habe ich bereits um 3cm gekürzt und im Rücken eine kleine Schummel-Holkreuzanpassung am schon zugeschnittenen Stoff gemacht. Das werde ich bei meiner nächsten Version etwas anders lösen und noch ein wenig mit der Länge des Oberteils spielen. Ich liebe ja das Experimentieren mit der Passform und möchte am liebsten ganz genau wissen, was wo passiert, wenn ich da oder da etwas ändere. Ich bin 1,67cm groß und habe auch das Rockteil noch ungefähr 3cm gekürzt. Insgesamt sind es also 6cm – ich finde die Länge so ziemlich perfekt für mich.

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Noch ein paar Worte zur Verarbeitung: Die Nahtzugabe habe ich auf 1,5cm erweitert und immer erst mit der Nähmaschine genäht und anschließend – nach dem Bügeln – die Nahtzugaben zusammengefasst mit der Overlock versäubert. Ob ihr das so handhabt wie ich oder wie im Ebook beschrieben ist im Endeffekt auch einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks. Mir gefällt es so besser und ich habe das Gefühl, dass die Nähte durch das Auseinanderbügeln noch exakter aufeinandertreffen können und belastbarer sind.

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Meine Kragenunterseite habe ich in einem tollen türkis-gemusterten Stoff genäht, das sieht man so erstmal nicht, macht es aber irgendwie noch persönlicher finde ich (: Den Kragen und die Knopfleiste habe ich nach der Empfehlung im E-Book übrigens mit der G700 verstärkt. Ich glaub sobald meine Vlieseinlage aufgebraucht ist benutze ich nur noch Gewebeeinlagen, das gefällt mir viel besser und fühlt sich meiner Meinung nach auch schöner an!

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Dolores sieht sowohl mit als auch ohne Gürtel sehr hübsch aus und ich kann mich nicht entscheiden, wie es mir besser gefällt (: Den Praxistest ohne Gürtel hat sie übrigens am Samstag bereits bestanden: Ich habe mich in keiner Weise eingeengt gefühlt und es war super bequem. Einzig und allein mit der Länge des Oberteils bin ich noch am hadern: fehlen in der vorderen Mitte doch die 2cm?

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Beim nächsten mal werde ich einfach nochmals etwas an der Passform experimentieren und ausprobieren und werde dann spontan entscheiden, ob und wo ich noch etwas zugebe oder wegnehme. Ich habe schon einen sehr schönen Stoff herausgesucht, der unbedint eine Dolores werden möchte – welche Version es wird hängt davon ab, für wie viel der Stoff reicht (:

Schnitt: Dolores vom Milchmonster
Größe: 34, von der Taille bis zur Brust zur 36 auslaufend
Version: B1
Material: schrecklich färbende Baumwolle von Dawanda – nicht zu empfehlen!
Änderungen: Oberteil und Rockteil je 3cm gekürzt, Schummel Hohlkreuzanpassung…
Alltagstauglichkeit: Perfekt!

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Wie findet ihr mein neues Kleid? Würdet ihr es mit oder ohne Gürtel tragen? Ich finde es ist äußerst professionell geworden und bin stolz darauf, wie gut  mir der Kragen und die Knopfleiste und vor allem auch das Aufeinandertreffen der Nähte und Abnäher gelungen ist (ich sag mal so: die kleine Perfektionistin in mir ist mit dem letzten Punkt vollends zufrieden ;)) Ja, ein bisschen Eigenlob tut wirklich guut, ich sag’s euch (:

Teil 1 und 2 der Probenähergebisse könnt ihr hier und hier finden. Die restlichen werden Anfang der Woche noch veröffentlicht.

Ich wünsch euch einen wundervollen Start in die neue Woche,  Eure Freja.

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Blumenwichteln 2015

Ich habe in diesem Jahr wieder beim Blumenwichteln der lieben Julia von Funkelfaden teilgenommen. Im Laufe der Woche sind meine Blumensamen angekommen! Die waren wunderschön verpackt, lieben Dank. Da bekomm ich ja fast ein schlechtes Gewissen wegen denen dich ich verschickt habe 😮 Ich hatte mir auch ein wenig was einfallen lassen, aber die Tütchen an sich habe ich ganz einfach gehalten. Leider gibt es davon kein Foto, weil ich sehr im Stress war.

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Ich habe mir dieses Jahr keine Blumen sondern Nutzpflanzen gewünscht. Mein Wichtel hat mir direkt 4 verschiedene Tütchen geschickt – ich bin gespannt, ob die Samen hier gut keimen und wachsen (: . Lieber Wichtel, falls Du hier mitliest: Kannst Du mir sagen, wie hoch die Pflanten werden? Wir haben hier einen sehr schönen und tiefen Balkonkasten, aber zu hohe Pflanzen würde ich dann doch eher in einen Kübel pflanzen – sonst können wir irgendwann nicht mehr raussehen.

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Wir haben letztes Wochenende schon neue Erde gekauft und dabei ist auch das ein oder andere Samentütchen mit in den Einkaufswagen gewandert. Einige habe ich bereits ausgesäht: Im Balkonkasten sollen Möhren wachsen und in dem großen Tomatentopf (dort waren letztes Jahr die Tomaten drin) Erbsen.

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Im Wohnzimmer stehen Schnittlauch, Petersilie und Basilikum, ich hoffe sehr, dass alles keimt und gedeiht. Insbesondere in die Kräuter setze ich meine Hoffnung: Es geht doch nichts über frische Kräuter in dem Essen.

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Natürlich gibt es hier auch weiterhin Blumen: Auf den Balkon habe ich einige Stiefmütterchen gesetzt, die die ersten Farbtupfer hier bilden – bei den Nachbarn ist noch nichts zu sehen 😀

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In einen Korb habe ich Hyazinte und Traubenhyazinte, die kleinen „Tete a Tete“ Osterglocken, Verhissmeinicht und ein Hornpfeilchen geplanzt. Leider lassen die beiden Letztgenannten bereits die Köpfe hängen und das obwohl ich sie schön gegossen bzw. besprüht habe. Ich hoffe, sie erholen sich wieder.

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Der Korb ist soo schön geworden und ich kann ihn nachts wenn es so kalt ist noch reinholen (: Jeden Tag freue ich mich wenn ich ihn sehe, das war wirklich eine super Idee. Ich stehe sowieso auf Körbe, ich find das eigentlich viel schöner als Töpfe.

Die Blumensamen, die ich hier habe werde ich Mitte April direkt ins Beet säen, das mit dem Vorziehen hatte letztes Jahr nicht so gut geklappt.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und hoffe die Sonne lässt sich nochmal blicken. Als ich den Text schrieb, da schien sie noch. Eure Freja.

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[Müll-Konsum-Plastik] #myspringessentials: Der Rest des Kleiderschranks

Hallo ihr Lieben!

Endlich, endlich hatte ich etwas Zeit und durch Lenas tollen Beitrag auch gleich einen großen Motivationsschub das Thema endlich weiter anzugehen (: Es geht heute wieder um die #myspringessentials und meine Frühlingsgarderobe.

In meinen letzen Beiträgen habe ich meine Silhouette gezeichnet und euch einen Teil meines Schrankinhaltes gezeigt. Heute folgt der andere Teil: Die Hosen, Röcke und Jacken. Insbesondere von den Hosen und Röcken waren doch mehr da, als ich erwartet hatte.

Wie auch beim letzten Mal haben die Stücke die ich besonders häufig getragen habe oder die, die mir auf den Bildern besonders gut gefallen haben (was hier nicht der Fall war) ein Herz. Der Rest ist selbsterklärend hoffe ich (:

Lange Hosen

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Bei den langen Hosen finde ich die dunkelblaue weitere in der Mitte sehr unvorteilhaft – aber auch seeeehr bequem! Die Grüne und die Hellblaue habe ich beide eine Zeit lang sehr gern getragen, aber bequem waren sie noch nie und deshalb müssen sie gehen. Die Graue ganz rechts werd ich behalten, um sie auf Bollerwagentouren oder möglichen Festivals zu tragen. Die mintfarbene Jeans ganz links ist mir eigentlich etwas zu groß und sie hat einen Fleck – ich werd mal schauen ob ich noch was retten kann, denn eigentlich find ich sie toll! Die rechte Schwarze ist echt bequem und darf daher wohl auch bleiben. Die Linke ist seeehr eng, da muss ich noch ein paar Nächte drüber schlafen. Meine Lieblingshose ist die jeansfarbene Jeans, ich mag einfach die Farbe und die kleinen, feinen Details.

Insgesamt sind sich alle Hosen recht ähnlich und naja^^ Keine haut mich direkt von Hocker, vielleicht sollte ich noch einen anderen Schnitt versuchen?

Kurze Hosen

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Mit den Shorts sieht es da leider nicht besser aus – die scheinen eher noch unpassender für meine Figur 😮 Ich find es sehr erstaunlich, dass ich trotzdem so unglaublich oft zu Shorts gegriffen habe. Besondres die Schwarze rechts habe ich häufig getragen und die sieht echt bes*** aus – weg damit! Auch die Gestreifte habe ich geliebt, obwohl sie etwas zu groß ist, ich werd sie erstmal in meine Bastelkiste stecken 😀 Die Rote (es sind kleine Erdbeeren *klick*) habe ich selbst genäht und ich mag mich daher nicht von ihr trennen, obwohl sie eigentlich auch sehr weit am Bund ist… Ganz links werde ich auf jeden Fall für den Sommer behalten, die Shorts habe ich schon eeewig und sie ist super bequem!

Die Röcke

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Röcke – uiii, ich hab so viele Röcke und dabei trage ich fast nie welche 😮 Bitte ignoriert das Ungebügelte, dafür hatte ich dann doch keine Zeit mehr 😀 Den ganz Linken hatte ich zu meiner Abientlassung an und auch danach noch das ein der andere mal, der ist echt hübsch finde ich. Den einfachen Schwarzen habe ich selbst genäht und werde ihn auch behalten, wenn auch nicht in meine Frühlingsgarderobe aufnehmen. Der knallblaue Rock ist total cool finde ich jetzt wo ich die Fotos sehe – er darf bleiben! Tja… Mein Jeansrock: Mein Freund findet ihn am besten, aber schaut mal wie merkwürdig der von hinten ausschaut – ne Nummer kleiner wäre hier auch nicht schlecht, die Knöpfe sind nur Zierde. Das ganz rechts ist einer enger Jerseyrock bei dem ich die Nieten schlecht platziert finde…

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Die beiden linken sind ebenfalls einfache Jerseyröcke, die ich ein Jahr lang fast täglich getragen habe, ich bin noch nicht sicher, was ich damit machen soll – ich kann mir durchaus vorstellen, dass mir diese nochmal gute Dienste leisten könnten.  Der mittlere Bunte ist ein Wickelrock und er sitzt einfach blöd, ich brauche entweder einen elastischen Bund oder einen Formbund, das geht wirklich nicht (ich glaub ihr könnt es auf dem Foto nicht erkennen) – dieser Rock ist übrigens der 2. schöne findet mein Freund. Okay, den blauen hätte ich echt mal bügeln können 😮 Ist ein Tellerrock und furchtbar schlecht von mir verarbeitet, der Stoff ist allerdings sehr schön, ich werd mich daran machen und ihm einen ordentlichen Bund und Saum verpassen! Ganz rechts find ich doof für meine Figur.

Die Jacken

Erstmal: Jacken habe ich wirklich nur welche, die mir auch gefallen! Ich weiß gar nicht, woran es liegt, aber da ist meine Hemmschwelle des Kaufens schon immer höher gewesen. Warscheinlich auch weil sie weit mehr als ein Shirt kosten 😉

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Von links nach rechts: türkisfarbene Schlechtwetterjacke mit großer Kapuze, schwarze Lederjacke. Beide absolute Lieblinge die definitiv bleiben werden. Die Fleecejacke ist mein häufigster Begleiter auch wenn sie einen kleinen Brandfleck am Rücken hat und ich schon seit über einem Jahr plane mir selbst eine zu nähen (*hust*). Meine Jeansjacke, die mir wie ich finde sehr gut steht und auch auf jeden Fall bleiben wird. Oh, das Herz ist zur nächsten Jacke verrutscht, welche ich eigentlich recht hübsch finde, die aber ein ganz merkwürdigen Stoff hat und sich nicht bügeln lässt. Ob ich sie falsch gewaschen habe? Ich werd sie ansonsten mal wegbringen und fragen, ob da noch was zu machen ist. In meine Frühlingsfarben passt sie nicht. Der Letzte ist ein Softshellmantel, der auf dem Bild seeehr unvorteilhaft ausschaut und auf keinen Fall in meiner Frühlingsgarderobe vorkommen wird. Das ist eher ein Fall für den Urlaub am Meer (:

Zusammen!

Was sagt ihr? Welche Schnitte könnten mir besonders gut stehen und was geht eher gar nicht? Ich bin für jede Meinung dankbar, da ich selbst vielleicht durch meine täglichen Sehgewohnheiten etwas eingefahren bin.

Für den besseren Überblick habe ich euch nochmal alle Hosen und Röcke, die noch im Rennen sind erneut in eine Collage gepackt. Nur meinen neuen Rock habe ich vergessen (püh! Der ist natürlich auch dabei).

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In den folgenden Tagen werde ich mich mal durch die Linkliste zu den #myspringessentials klicken – also wundert euch bitte nicht, falls ihr zu älteren Beiträgen demnächst Kommentare von mir findet (:

Im nächsten Beitrag geht es um meine Farbpalette, den hab ich heute direkt in einem Rutsch schon etwas vorbereitet, sodass es hoffentlich nicht so lange bis dahin dauert.

Alles Liebe, Eure Freja.

[Nähen] Wendetasche

Hallo ihr Lieben,

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man war das ein Akt, die Fotos für diesen Beitrag zu schießen. Es hat hier dauernd geregnet oder genieselt oder es war plötzlich ganz dunkel. Heute Nachmittag, kurz vor dem Dunkelwerden, hat’s dann gereicht und wir haben es zwischen Nieseln und keinem Regen hinter uns gebracht. Manchmal passt es einfach nicht so recht. Dennoch habe ich einige Fotos zur Auswahl gehabt – ich bin da dann so wenig entscheidungsfreudig (;

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Heute zeige ich euch erneut ein Nähwerk aus einem tollen Stoff, der mir von Stoffe.de zur Verfügung gestellt wurde. Es ist der Stoff, den ich zunächst am wenigsten mochte – aber vernäht finde ich ihn toll! Also ich fand ihn schon vorher schön, aber konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass er zu  mir passt. Tut er aber, in Form dieser Tasche (:

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Das Schnittmuster der Tasche ist die reversible-shoulder-bag von Sew DIY. Ich habe lediglich die Breite der Tasche angepasst, damit die Punkte aufeinandertreffen. Der Plan war eigentlich, dass man die Naht dann nicht sieht, aber ganz so perfekt ist es dann natürlich doch nicht geworden. Mit ein wenig Abstand finde ich jedoch, dass das Aufeinandertreffen des Musters okay ist. Kennt ihr das? Anfangs sieht man noch jeden kleinen Fehler und ein paar Tage später fragt man sich, wieso man es so schlimm fand.

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Ich habe die Seitennähte mit türkisfarbenem Garn und dem Dreifach-Geradstich abgesteppt. Am liebsten hätte ich das auch noch um den gesamten Hänkel gemacht, aber leider sieht mein Dreifach-Geradstich von hinten nicht halb so hübsch aus wie vorne.

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Außerdem habe ich den Trageriemen länger gemacht, damit ich sie bequem quer über die Schulter tragen kann (: Ich bin gespannt, ob sich diese Länge bewähren wird. Für die „Innenseite“ habe ich einen festen Stoff von Ikea gewählt – ich bin mir immer sehr unsicher mit Stoffkombis – mit welchem ich sehr glücklich bin. Außerdem habe ich eine Reissverschlusstasche aufgenäht und dabei den Außenstoff nochmal aufgenommen. Die Tasche hat mich so einige Nerven gekostet – ich hab vorher nicht richtig drüber nachgedacht und war dann ganz verwirrt 😀 Zum Glück ist mir schnell eingefallen, wie ich das wieder hinbiege.

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Die Tasche habe ich zum Wenden genäht und daher hat sie natürlich keinen Verschluss. Ich bin sehr gespannt, wie sich das für mich bewähren wird. Ich bin sehr skeptisch, aber für die Freiezeit, Picknicks, den Strand könnte es super praktisch sein. In die Stadt würde ich eine Tasche ohne Verschluss eher nicht mitnehmen.

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Schnitt: reversilbe-shoulder-bag
Material: Baumwolle aus der Birch Farm Kollektion, dickerer Baumwollstoff von Ikea.
Änderungen: Hänkel verlängert und Breite auf das Muster angepasst

Ich finde den Schnitt sehr schön, bin mir aber auf Grund der fehlenden Verschlussmöglichkeit nicht sicher, ob ich ihn erneut nähen würde. Auch find ich diesen extra angesetzten Boden total blöd zu nähen. Da kommen so schnell kleine Falten rein – bäh! Ich habe übrigens den gesamten Boden rundherum 1cm vergrößert, ich bin mir nicht sicher, wie es ohne dies überhaupt passen kann.

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Ich wünsch euch einen schönen Donnerstag und ich hoffe ich finde heute Abend ein wenig Zeit bei den anderen RUMS– Damen zu stöbern.

Alles Liebe, Eure Freja.

[Nähen] Burda 5/2012 Rock 119

b_RockBurda52012-032Hallo ihr Lieben, heute gibt es nochmals einige Sylt Fotos zu sehen (: In diesem Post geht es jedoch mehr um den Rock als um den Urlaub.

In diesem Post habe ich ihn schon kurz im Rahmen meines Nähplaners vorgestellt (wer mag darf ihn sich gern runterladen). Heute gibt’s endlich mehr dazu!

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Ende Januar bekam ich eine liebe Mail von Stoffe.de, in der ich  gefragt wurde, ob ich gern drei Stoffe aus der Free Spirit Kollektion zugesendet bekommen möchte, um daraus etwas zu nähen und es euch hier vorzustellen. Na klar wollte ich das (wie sollte ich bei den schönen Stoffen wiederstehen)! Also suchte ich mir meine Wunschstoffe aus und schon 3 Tage später war das kleine Stoffpaket bei mir.

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Es stand relativ schnell fest, dass ich diesen Rock nähen möchte, aber ich konnte mich nur sehr schwer entscheiden, welchen Stoff ich vernähen soll. Letzendlich bin ich unglaublich glücklich mit meiner Wahl (: Ich finde, sobald ich einen Stoff verarbeitet habe, bekommt er eine eigene Seele und nochmal eine ganz anderen Charakter.

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Ich liiiiebe den neuen Rock! Ich habe vorher einen Proberock genäht, um den Sitz zu überprüfen. Besonders da der Bund nach oben hin nicht verjüngt ist, war ich sehr skeptisch. Für mich war das absolut notwendig, ich habe jede Seite um 1,5cm eingestellt und hinten nochmal einen halben Zentimeter. Das heißt, mein Bund ist an der oberen Kante nun 7cm kleiner als an der unteren 😉 Außerdem habe ich die seitliche Kurve angepasst und im oberen Bereich vorn 1,5cm eingefügt und hinten 1cm abgzogen, damit die Seitennähte auch seitlich sitzen und der Rock ein bisschen weiter nach unten rutscht und ich nicht nur aus Brust und Rock bestehe 😀

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Mir ist noch was ganz blödes passiert, woran ich ab jetzt immer denken werde: Den originalen Bund habe ich mit Vlieseline H250 verstärkt, dadurch ist er nicht mehr dehnbar – der Bund des Proberocks war jedoch dehnbar (da nicht verstärkt)- na, wisst ihr was jetzt kommt? 😀 Nee, zu klein war der Rock nicht, aber er saß ein bisschen höher als angedacht. Deshalb habe ich den Rock auch nochmal halb auseinandergenommen und an den Seiten oben noch etwas rausgelassen. Im gleichen Zug habe ich den Reißverschluss nochmal eingenäht – in der Hoffnung, dass die schrägen Falten sich dadurch verringern. Nach den Änderungen habe ich den Rock noch nicht wieder getragen, aber ich werde bei Gelegenheit berichten.

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Die Taschen habe ich auch genäht, weil ich Dussel nicht aufgepasst habe, dass mein Stoff sehr knapp ist – daher sind die total zusammengestückelt, aber immerhin dort wo man sie sieht ist das Muster fortlaufend (: Und eigentlich steh ich ja auf Taschen – ich find das gibt dem ganzen immer so eine schöne Lässigkeit.

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Zu dem Rock trage ich eine dunkelblaue Strumpfhose, mein blaues Basicshirt und darüber eine selbstgenähte Strickjacke (: Ich mag die Kombi sehr gern und freue mich auf den Frühling ohne dicke Winterjacke und klobige Boots (obwohl ich dann mal sehen muss, welche meiner Schuhe dazu passen)

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Schnitt: Burda 5/2012 Rock 118/119
Größe: 40
Material: Baumwolle aus der Birch Farm Kollektion
Änderungen: Bund nach oben eingestellt, …
Alltagstauglichkeit: Ich bin noch nicht sicher, aber ich hoffe er bewährt sich (:

In echt und zum Anfassen sehen Stoffe ja meißt doch noch ein wenig anders aus und durch die Haptik wird mir der Stoff dann erst richtig Sympatisch. Dieser hier hat mein Herz erobert, als ich ihn aus der Waschmaschine geholt habe: Ich musste ihn fast nicht bügeln, keine Knitterfalten und es sind auch keine von diesen merkwürdigen Streifen aufgetaucht (weiß irgendwer was ich meine? :D). Außerdem ist er trotz der hellen Farbe und des recht dünnen Stoffes kein bisschen durchsichtig. Ich denke durch diese tolle Qualität lässt sich der doch sehr stolze Preis erklären.

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Ich wünsch euch einen wundervollen Donnerstag und geht unbedingt bei den weiteren Rumsdamen stöbern (: Und irgendwann schaffe ich es schon noch, mich kurz zufassen, hihi.

Allerliebste Grüße, Eure Freja

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[Reisen] Sylt

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Liebste Nordsee,

Ich liebe Dich, den Wind der über dich hinwegfegt, deinen Geruch, das Watt, wenn sich dein Wasser zurückzieht. Sylt, es war so wundervoll, so beißend kalt, so grau und so windig, erfrischend erholsam, anstrengend.

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b_sylt-ellenbogen08Unser Kurzurlaub auf Sylt war soo schön, die kleine Ferienwohnung, die wir gemietet hatten liegt direkt am Meer, so konnten wir auch morgens vor dem Frühstück erstmal kurz an den Strand.b_sylt-ellenbogen15

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Wir haben tolle Spaziergänge am Strand gemacht – und es war wirklich wirklich eisig, obwohl die Temperatur um den Nullpunkt lagen, der Wind war beißend kalt. Für unseren langen Spaziergang um den Ellenbogen hatte ich meine Strumpfhose vergessen und der ,nur mit einer Jeans bedeckte, Platz zwischen dem Saum meiner Jacke und meinen Knien machte mir dies schmerzhaft bewusst. Ich musste ab und an rückwärts laufen, damit die Vorderseite sich von den eiskalten Strapazen erholen konnte. Der Spaziergang war toll, als wir knapp am nördlichsten Punkt vorbei waren und das Watt in Sicht kam, lockerte der Nebel sich ein wenig und die Sonne war in Form eines erhellten Fleckes im Dunst auszumachen – pure Freude! Lebenskraft! Rote Wangen und Erschöpfung. Ein warmer Tee. Eine heiße Wärmflasche.

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  Die 4 Tage waren in erster Linie ziemlich anstrengend und nicht besonders erholsam, so eine kurze Zeit reicht mir nicht aus, um mich an die Seeluft zu gewöhnen und ich werde unwarscheinlich schnell müde, dazu viel frische Luft und eine leckere Suppe: Ich bin zu 100% zufrieden. Am liebsten wäre ich direkt noch 3 Wochen geblieben, aber das gibt mein Geldbeutel nicht her. Ich bin gespannt, wann wir wieder an die Nordsee fahren, gerne erneut nach Sylt, aber wieso nicht nach Dänemark oder Holland oder auf eine Ostfriesische Insel? Mir ist alles Recht, solange die Nordsee um die Ecke ist 😉

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Gegessen haben wir teils auswärts, teils haben wir selber gekocht: Alles war sehr lecker, aber ich bin doch immer wieder erstaunt, wie viel Geld ich in kurzer Zeit loswerden kann 😀 Wir waren am ersten Abend im Listro, da wir Schwierigkeiten hatten, noch etwas zu finden, was geöffnet hat, aber dort war es sehr lecker und es gab wirklich rieeesige Portionen. Bei Gosch waren wir natürlich auch, dort mussten wir allerdings stark auf’s Geld achten, da sie zu dem Zeitpunkt nur Bargeld angenommen haben – war vielleicht auch besser so. Und in der Sansibar waren wir am letzten Tag zum Mittagskuchen, das ist ja wahnsinn, was die dort an Durchlauf haben, kaum war ein Tisch frei kamen schon die nächsten und er war wieder belegt. Auch hier waren die Portionen riesig (:

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b_RotesKliff15Ein weiterer langer Spaziergang führte uns an der Uwe Düne vorbei zum Roten Kliff, dort oben kann man sehr weit laufen. Wir haben den Rückweg dann unten am Wasser angetreten und natürlich gab es dort wo wir losgelaufen sind keinen Aufstieg und wir mussten noch eine ganze Ecke mehr mitnehmen. Da war ich bereits sehr kaputt und ich wollte eigentlich einfach nur noch auf’s Sofa. Immerhin gab’s dort einen coolen kleinen Schleichweg durch die Landschaft, sodass ich zumindest dabei noch meinen Spaß hatte und dann später ins Bett gefallen bin. b_sylt-ellenbogen09

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Ich wünsch euch eine schöne Restwoche und mir viel Kraft zum Lernen für die montägige Klausur – Eure Freja

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[Müll-Konsum-Plastik] #myspringessentials – meine Silhouette

Hallo ihr Lieben, ich bin aus dem Kurzurlab wieder ins Chaos unserer Wohnung gefallen (:

Wie in meinem letzten Beitrag bereits angekündigt, habe ich nach Lenas Beitrag direkt ebenfalls eine Silhouette von mir erstellt.

Mein subjektiver Eindruck meiner Figur ist bisher folgender:

Hohe Taille, die in einer sehr flachen Kurve (also sehr schnell) breiter wird. Breite Hüften (Hat sich dadurch bestätigt, dass ich laut diversen Maßtabellen gut und gerne 2-3 Größen Unterschied zwischen meiner Taille und Hüfte nähen soll…). Ich habe kräftige Oberarme und Oberschenkel, aber sehr schmale Handgelenke. Ich finde ich habe recht schmale Schultern und meine Hände sind extrem klein.

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Ich habe ebenfalls nach dem Vorbild von Lena meine Figurine in 8 gleich Große Teile aufgeteilt. Als erstes fällt auf: Ich bin wohl gar keine 8 echte Köpfe groß 😉

Ich fühle mich auf jeden Fall bestätigt, dass meine Taille schön schmal ist und meine Hüften sehr breit, das äußert sich ja auch schon in 30cm Unterschied im Umfang… Dadurch, dass meine Taille aber wirklich eher hoch ist, sehe ich in taillenhohen Röcken schnell aus, als würde ich nur aus Busen und dann aus Rock bestehen… Bisher konnte ich mich noch nicht so recht damit anfreunden, ich werd’s aber immer weiter versuchen, weil ich es eigentlich sooo schön finde :p Der Rock kann ja bei mir dann auch ein bisschen niedriger sitzen.

 Laut der Modeflüsterin würde ich mich auf jeden Fall dem A-Typ zuordnen (Hier eine Übersicht über alle Figurtypen). Hier erstmal nur ein paar lose Gedanken zu den verschiedenen Tipps:

In Punkt 2 werden besonders horizontale Ausschnitte als vorteilhaft genannt, was ich anhand meines letzten Beitrag so erstmal unterstütze und auch Lena hat es in ihrem Kommentar als vorteilhaft genannt. Punkt 3 besagt, dass ich den Blick auf meine Schultern lenken soll, um ein Gegengewicht zu meine Hüften zu schaffen: Ich denke hierbei könnten überschnittene Schultern helfen, wie sie bei meinem neuen Shirt vorhanden sind und ebenfalls mehrfach positiv hervorgehoben wurden.

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Schuhe mit Absatz finde ich persönlich auch sehr schön, insbesondere mit breiterem Blockabsatz und zum Schnüren, aber bei mir siegt in 90% der Fälle einfach die Bequemlichkeit  und ich greife zu Boots oder Chucks.

Gerade Oberteile sowie auffällige Hosen und Röcke sollen eher unvorteilhaft sein, aber ich mag gern große, gerade geschnittene Pullis und habe gerade erst einen gemusterten Rock genäht, der mir ziemlich gut gefällt (siehe unten). Auch Hosen trage ich gern eng und Shorts gehören für mich zu beinah jeder Jahreszeit zu meinen Alternativen, wenn ich mal wieder keine Jeans mehr im Schrank habe. (Meine einzige Jeans ist gestern zwischen den Beinen gerissen…Kann man da noch was machen?)

Kleider möchte ich gern noch ein paar nähen, das ist so schön unkompliziert und ich kann damit leicht dem leidigen Thema Hosen entfliehen (:

Das sind wie gesagt erstmal nur ungeordnete Gedanken, die ich mal zu Papier bringen und überprüfen sollte – das kann ich dann super an meiner Silouette anzeichnen und mal sehen, was mir wie gefällt (:

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Da ich in diesem Zusammenhang – und auch wegen meines Shoppingverzichts dieses Jahr – einiges ergänzendes selber nähen möchte, habe ich mich gehen lassen und stundenlang in Corel Draw rumgebastelt, um mir einen Nähplaner zu erstellen. Ich hatte etwas ähnliches auf Englisch gesehen (klick) und da ich mir sowieso zu jedem Projekt hinterher noch Notizen mache, dachte ich mir: Warum das Ganze nicht etwas strukturierter versuchen und dir deinen eigenen Nähplaner machen?

Ich habe dafür natürlich meine eigene Silhouette genommen, ich werde die 2 Seiten hier zum Download zur Verfügung stellen, falls jemand von euch Interesse hat, ladet es euch gern herunter und gebt mir Feedback (:

Auf meiner Beispielseite geht es um meinen neuen Rock, für den ich mich bei starkem Wind und mit wintertauglichen Schuhen vor die Kamera gewagt habe – man war das kalt *brrrr. Den Rock habe ich heute am Bund noch ein wenig weiter gemacht, damit er – wie oben angesprochen – etwas weiter unterhalb meiner natürlichen Taille endet.

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Der Stoff des Rocks ist aus der Free Spirit Kollektion „Birch Farm“ und der ist echt sooo toll (nach dem Vorwaschen musste ich fast gar nicht bügeln, da gab’s nicht so nervige „Farbfalten“, ich bin schwer beeindruckt)! Er wurde mir von Stoffe.de nebst 2 weiteren Stoffen zur freien Verfügung gestellt – da werde ich demnächst noch mehr berichten und den Rock werde ich euch natürlich auch noch vorstellen!

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 Zu guter Letzt hier einmal den Download des PDFs (Naehplaner), ihr solltet es auf A4 drucken, da die Linien sonst sehr eng beieinander stehen. Was haltet ihr davon? Seid ihr ein Planprofi oder näht ihr mehr ganz spontan? Ich bin da ja mehr der Vorherganzvielplanen und hinterherdochdasmachenwasichjetztwill – Typ 😉

Alles Liebe, Eure Freja.

P.S. bei Elle Puls gibt es die Linksammlung zum Thema #myspringessentials und einen ganz tollen Beitrag zum selben Thema!

Yeah Yeah Yeah !

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Manchmal geht es einem einfach gut. Es läuft alles besser als erwartet und irgendwie kommt das Grinsen von ganz allein auf mein Gesicht. Bei Kleinigkeiten erinnere ich mich daran, warum ich gerade so Dankbar bin und ich lächle wieder.

Momentan geht es mir so! Ich mache mir häufig um alles zu viele Gedanken, bevor überhaupt etwas passiert ist und das drückt dann auf mein Gemüt. Aber das Jahr 2015, das mag ich bisher sehr gern (:

Ich bin dankbar dafür, dass mir so viele tolle Dinge passiert sind und möchte das heute einfach in die Welt hinaustragen! Manchmal läuft es einfach.

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1. Ich fahre morgen in den Urlaub – Wir haben uns ganz (okay letzte Woche gebucht) spontan dazu entschieden für 4 Tage nach Sylt zu fahren. Wir haben eine wundervolle Ferienwohnung direkt am Strand gefunden und bisher sehr netten Kontakt mit dem Vermieter gehabt. Ich freue mich so wahnsinnig darauf. Urlaub! Eine Wohnung direkt am Strand! Besser geht’s nicht (: Im letzten Jahr bin ich gar nicht mit meinem Freund weggefahren, da wir beide sehr viel zu tun hatten. Da ich mich für eine Prüfung nicht anmelden konnte, habe ich unerwartet etwas Zeit bis zur Nächsten und wir können diesen tollen Urlaub antreten.

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2. Ich habe gestern ganz ganz liebe Post aus der Bloggerwelt bekommen (zum ersten mal!). Julia von Juliespunkt hat mir – nachdem ich ganz frech einfach gefragt habe – ein tolles Nähmaschinennadelkissen genäht und beplottet! Danke, Danke, Danke!

3.  Ich darf für Das Milchmonster Probenähen und freue mich sehr (: Ich liebe Webwahre und bin glücklich, dass ich ausgewählt wurde. Das bedeutet nämlich, das das was ich hier tue auch anderen gefällt und das beflügelt mich.

4. Ich habe vor ca. 2 Wochen eine ganz nette Kooperationsanfrage bekommen und habe 3 schöne Stoffe zur freien Verfügung gestellt bekommen! Dazu bald mehr (: (Psst: Der Proberock ist Angepasst!)

5. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen habe ich gestern das erste mal etwas bei einer Verlosung gewonnen! Einen tollen Jersey vom Stoffonkel mit passendem Bündchen und das E-Book Martha. Oh, wie habe ich mich gefreut (:

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6. Auch nicht zu verachten: Ich habe meine erste Klausur für dieses Semester heute hinter mich gebracht und auch wenn es keine Glanzleistung wird, so bin ich ziemlich sicher, bestanden zu haben.

7. Außerdem bin ich glüchlich und dankbar darüber, dass ihr mir mit so vielen lieben und auch kritischen Worten zu meinen Beiträgen zur Seite steht. Ich freue mich über jeden Einzelnen! Ich möchte meinem Blog bald ein anderes Design geben und am liebsten auch einen neuen Namen (die Adresse soll jedoch erstmal die selbe bleiben) – mal sehen was daraus wird (:

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Alles Liebe, Eure Freja.

P.S. Die Bilder sind vor 1-2 Wochen entstanden, als es hier mal ein halbes Stündchen Pseudoschnee gab.

[Müll-Konsum-Plastik] #myspringessentials

Achtung! Der Beitrag ist doch extrem lang geworden, also holt euch lieber einen Kaffee bevor ihr weiterlest. 😉

Auf die Aktion #myspringessentials hatte ich bereits vor 2 Wochen hingewiesen und mich mal ganz unverbindlich zum Mitmachen angemeldet. Inzwischen sind 2 ganz tolle, aufwändige und zum Mitmachen anregende Beiträge dazu erschienen.

Zuerst bei Fantantisch: Lena hat ihre Siloutte erstellt (hab ich auch direkt mal gemacht und anschließend einen ganzen Tag damit rumgebastelt – das zeige ich euch aber erst im nächsten Beitrag) und sich danach sehr viele Gedanken darüber gemacht, in welchen Sachen sie sich wohlfühlt und welche Attribute ein Kleidungsstück besitzen muss, um ein Lieblingsteil zu werden. Davor habe ich selbst noch sehr viel Respekt und bin sehr planlos.

In der letzten Woche hat dann Sindy von That Certain Something ihren gesamten Kleiderschrank fotografiert, offengelegt und aussortiert. Auch sie hat sich schon viele Gedanken zu ihrem Stil gemacht und ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat Kauf- /Nähpläne geschmiedet. Wow!

Ich hingegen habe auch erstmal meinen Kleiderschrank fotografiert. Okay, nur die Oberteile, aber Hosen bzw. Röcke habe ich auch kaum, natürlich werde ich diese trotzdem noch dokumentieren.

Ich habe meine Fotos katalogisiert und in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Häufig getragen, selten getragen, nie getragen und noch zu neu um eine Aussage treffen zu können.
Anschließend habe ich die Kleidungsstücke mit einem Herz markiert, welche ich entweder besonders gern getragen habe oder die mir auf den Fotos besonders gut gefielen. Ein X haben all die bekommen, welche ich aussortiert habe und bei denen mit dem Fragezeichen bin ich mir noch nicht sicher. Alle ohne X oder ? sind also definitiv noch drin im Schrank. Ich werd zu jeder Collage nur ein paar wenige Worte verlieren, da es wirklich sehr viel ist.

 Die häufig getragenen Kleidungsstücke

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Die beiden mittleren Tops liebe ich abgöttisch und trage sie im Sommer fast nur. Allerdings finde ich sie auf den Fotos gar nicht so toll. Den blauen Pulli habe ich häufig an, aber ich finde der Schnitt steht mir irgendwie gar nicht, wo ich nun das Foto sehe. Auch die Qualität ist nicht besonders.

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Vier Kleidungsstücke aus der häufig-getragen Serie und alle werde ich rausschmeißen: Beige und Orange stehen mir ja gar nicht o: und die Grauen nerven mich eigentlich schon lange obwohl ich sie so oft getragen habe.

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Das dunkelblaue Top mit dem Cut-Out trug ich häufiger wenn wir Abends ausgingen, aber brauche ich das wirklich? Steht es mir überhaupt? Die anderen 3 Sachen gefallen mir auf den Fotos genauso gut wie in Wirklichkeit.

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Beide Pullis habe ich häufig getragen, vor allem jetzt auch über den Winter. So richtig toll für meine Figur sind sie nicht, aber dafür soo bequem. Beide haben jedoch mittlerweile Minilöcher. Von dem Gestreiften würde ich dann wenn er endgültig hin ist gern den Schnitt abnehmen und das Graue spendet mir die Knöpfe 😉

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Die Hoodies werde ich niemals abgeben. Die beiden Tops sind einfach Basics und ich trage eigentlich täglich eines drunter. Das dunkelblaue Hautenge T-Shirt habe ich auch häufiger zum legeren Ausgehen getragen.

Die selten getragenen Stücke

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Nochmal zwei Hoodies, der Hurricane Pulli ist von meinem ersten Festival und schon ziemlich abgenudelt, aber mein Herz hängt daran. Den Bench Pulli ziehe ich eigentlich nur zu Hause an, aber auch meinem Freund wird er ab und an mal ausgeliehen. Die Bluse hat einen absolut tollen Schnitt, den ich gerne in genau der Form zum Nachnähen hätte 😉

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Diese Kleidungsstücke sind alle (zumindest teilweise) selbstgemacht. Die Blümchenbluse hat keine Knöpfe, da sie über der Brust sowieso spannen würde und die Ärmel sind mehr schlecht als Recht eingesetzt. Den Stoff werde ich für ein anderes Projekt wiederverwenden, der ist sehr schön. Die kurzärmlige Bluse spannt doch sehr über der Brust, aber wegschmeißen mag ich sie irgendwie auch nicht, da habe ich so lange dran gearbeitet. Die lilane Blusenjacke macht eine bessere Figur als ich in Erinnerung hatte und darf daher vielleicht noch bleiben?

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Rot ist, ebenso wie Orange, einfach nicht meine Farbe und steht mir auch nicht besonders. Die Jacke habe ich schon Jahre und sie ist wie man sieht sehr ausgeblichen. Das Kleid habe ich auch einige Male getragen (sieht mit Jeans drunter natürlich nicht so toll aus) aber der Oberstoff klebt so sehr am Futter, alles ist elektrisch, das ärgert mich einfach nur. Die beiden Shirts trage ich zwar kaum, aber sie sind Erinnerungsstücke, von denen ich mich nicht so einfach trennen kann.

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Basics. Und ein hochgeschlossenes schwarzes Shirt. Brauche ich das?

Die Schrankleichen

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Urgs, wieso hab ich das Zeug noch? Die weiße Bluse habe ich auf meiner Abientlassung getragen. Die schwarze trug ich zu Schulzeiten fast täglich und die Blumige hat mir bei unserem FlowePower Motto gute Dienste geleistet. Das Ding mit den gelben Tupfen hatte ich noch nie an.

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Das mittlere braune Teil sieht schrecklich an mir aus und ich kann mich nicht erinnern, woher es kommt und ob ich es je getragen habe. Das Linke find ich eigentlich ganz hübsch, könnte aber ein wenig größer sein.

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Mein süßes Fuchsshirt hat leider den falschen Schnitt, ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich trage es nicht gern. Es wandert in meine Bastel-Kiste, da der Druck so niedlich ist. Die Grau-Schwarze Jacke habe ich bei dieser Aktion wiederentdeckt und finde sie richtig toll auf dem Bild. Die weiße Bluse fand ich damals sooo schön und immernoch liebe ich den Schnitt, nur die Gummis in den Ärmeln sind etwas eng – Umarbeiten oder wegtun?

Die Neuen

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Beide Blusen bekam ich zu Weihnachten und ich liebe sie (die Gepunktete muss ich vor dem nächsten Foto richig runterziehen, dann verschwinden die komischen Ausbuchtungen hoffe ich)! Das Shirt habe ich mir Ende letzten Jahres zur Verstärkung meiner Basics gekauft.

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Selbstgenähte Stücke, die meiner neuen Overlock-Liebe entsprungen sind. (Die Jacke hängt nur schief, ich habe schon 10mal nachgesehen ob ich Murks gemacht habe :D) Das Mittlere ist das Shirt vom letzten Sonntag mit gekürzten Ärmeln. Mein Freund findet es toll und ich bin noch hin und hergerissen, was sagt ihr? Geht das oder doch lieber nur zum Schlafen?

Uff. Das war jetzt doch ziemlich viel. Abschließend habe ich alle Kleidungsstücke, welche noch im Rennen sind in eine Collage gepackt: Es sind 28 + 8 Mit einem Fragezeichen. Das ist nun natürlich etwas viel für die bei der Aktion angestrebten 33 +/-. Im nächsten Schritt geht es dann auch darum herauzufinden, welche ich denn tatsächlich im Frühling trage. Die anderen kann ich dann im Herbst oder Winter wieder hervorholen. Beispielsweise die einfachen langärmligen Shirts trage ich, glaube ich, eher im Herbst/Winter. Die dicken Winterpullis habe ich gar nicht erst mit aufgelistet.

Ganz klar zu sehen sind jedoch meine bevorzugten Farben: Hell- und Dunkelblau, aber nicht zu knallig. Auch Oliv, Türkis und Mint gibt es. Ich würde das unter „Wasserfarben“ setzen. In Grau habe ich auch ein paar Teile und ganz klassisches Schwarz ist viel weniger vertreten als ich gedacht hatte (:

DasIstNochDrinIch werde nun versuchen herauszufiltern, warum mir einige Sachen besonders gut gefallen und meine Hosen und Röcke dokumentieren (keine Angst, es gibt nur 2 lange Hosen die ich regelmäßig trage und (noch) keinen Frühlingsrock.). Meine Figurine und ein kleines Extra werde ich euch dann natürlich auch zeigen, da freue ich mich schon drauf. Aber für heute ist das echt genug. Falls also jemand durchgehalten hat: Vielen Dank für Dein Interesse!

Alles Liebe, Eure Freja.

Die Linksammlung zu den #myspringessentials findet ihr bei Elke von Elle Puls.

ein neues Shirt und eine leckere Suppe

Heute gibt es erneut von mir 7 Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe. Mein letzter Beitrag kam erstaunlich gut bei euch an und mir macht es Spaß einfach mal ein paar unperfekte Handyfotos und „Behind the scenes“ Aufnahmen zu zeigen (:

Das gestern Abend zugeschnittene Shirt zusammengenäht – und im nächsten Schritt direkt wieder auseinandergenommen. Ich finde die Farben der Stoffe harmonieren perfekt, aber der gemusterte ist zu fest, ob nur in Kombination mit diesem oder allgemein für den Schnitt, das weiß ich nicht… – seht ihr die Ecken die dort entstanden sind? Sogar mein Freund meinte, dass es merkwürdig ausschaut und das will schon was heißen.

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Den oberen Teil aus dem Hauptstoff zugeschnitten und dann überlegt, wie ich dem Shirt nun den Nachthemd-Charakter nehmen kann. Saum und Halsausschnitt sind fertig – wie denkt ihr sollte ich die Ärmelbündchen arbeiten? Lang oder schmal? Aus dem Hauptstoff oder aus dem Kombistoff? Ich bin sowieso gespannt, ob ich das Shirt tragen werde oder ob es doch etwas ungünstig für meine Figur ist.

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In alten Ausgaben der Handmade Kultur und der Cut nach einem Jogginghosenschnitt gesucht und dank Post It’s auch ziemlich schnell gefunden (:

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Rosenkohl für ein neues Rezept geschnippelt und vorgekocht.

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Die Suppe fertig gestellt, Erdnüsse angebraten und lecker gegessen. Ich finde die Suppe sieht auch sehr lecker aus – Yummi!

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Ein paar Reihen an meinen Socken weitergestrickt, ich hoffe ich werde bald fertig, irgendwie kann ich unfertige Objekte nicht leiden.

7Sachenam1Februar05Die Fotos vom gestrigen Winterspaziergang auf den PC gezogen – der Schnee hier bleibt aber kaum länger als 2 Stunden liegen, da muss man jede Möglichkeit nutzen 😉

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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag Abend und werde mir nun gemütlich die Beiträge der Anderen ansehen und mir noch ein paar Gedanken zu meinem Shirt machen – wie schon erwähnt mag ich keine unfertigen Sachen.
Alles Liebe, Eure Freja.