[Nähen] Burda 5/2012 Rock 119

b_RockBurda52012-032Hallo ihr Lieben, heute gibt es nochmals einige Sylt Fotos zu sehen (: In diesem Post geht es jedoch mehr um den Rock als um den Urlaub.

In diesem Post habe ich ihn schon kurz im Rahmen meines Nähplaners vorgestellt (wer mag darf ihn sich gern runterladen). Heute gibt’s endlich mehr dazu!

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Ende Januar bekam ich eine liebe Mail von Stoffe.de, in der ich  gefragt wurde, ob ich gern drei Stoffe aus der Free Spirit Kollektion zugesendet bekommen möchte, um daraus etwas zu nähen und es euch hier vorzustellen. Na klar wollte ich das (wie sollte ich bei den schönen Stoffen wiederstehen)! Also suchte ich mir meine Wunschstoffe aus und schon 3 Tage später war das kleine Stoffpaket bei mir.

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Es stand relativ schnell fest, dass ich diesen Rock nähen möchte, aber ich konnte mich nur sehr schwer entscheiden, welchen Stoff ich vernähen soll. Letzendlich bin ich unglaublich glücklich mit meiner Wahl (: Ich finde, sobald ich einen Stoff verarbeitet habe, bekommt er eine eigene Seele und nochmal eine ganz anderen Charakter.

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Ich liiiiebe den neuen Rock! Ich habe vorher einen Proberock genäht, um den Sitz zu überprüfen. Besonders da der Bund nach oben hin nicht verjüngt ist, war ich sehr skeptisch. Für mich war das absolut notwendig, ich habe jede Seite um 1,5cm eingestellt und hinten nochmal einen halben Zentimeter. Das heißt, mein Bund ist an der oberen Kante nun 7cm kleiner als an der unteren 😉 Außerdem habe ich die seitliche Kurve angepasst und im oberen Bereich vorn 1,5cm eingefügt und hinten 1cm abgzogen, damit die Seitennähte auch seitlich sitzen und der Rock ein bisschen weiter nach unten rutscht und ich nicht nur aus Brust und Rock bestehe 😀

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Mir ist noch was ganz blödes passiert, woran ich ab jetzt immer denken werde: Den originalen Bund habe ich mit Vlieseline H250 verstärkt, dadurch ist er nicht mehr dehnbar – der Bund des Proberocks war jedoch dehnbar (da nicht verstärkt)- na, wisst ihr was jetzt kommt? 😀 Nee, zu klein war der Rock nicht, aber er saß ein bisschen höher als angedacht. Deshalb habe ich den Rock auch nochmal halb auseinandergenommen und an den Seiten oben noch etwas rausgelassen. Im gleichen Zug habe ich den Reißverschluss nochmal eingenäht – in der Hoffnung, dass die schrägen Falten sich dadurch verringern. Nach den Änderungen habe ich den Rock noch nicht wieder getragen, aber ich werde bei Gelegenheit berichten.

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Die Taschen habe ich auch genäht, weil ich Dussel nicht aufgepasst habe, dass mein Stoff sehr knapp ist – daher sind die total zusammengestückelt, aber immerhin dort wo man sie sieht ist das Muster fortlaufend (: Und eigentlich steh ich ja auf Taschen – ich find das gibt dem ganzen immer so eine schöne Lässigkeit.

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Zu dem Rock trage ich eine dunkelblaue Strumpfhose, mein blaues Basicshirt und darüber eine selbstgenähte Strickjacke (: Ich mag die Kombi sehr gern und freue mich auf den Frühling ohne dicke Winterjacke und klobige Boots (obwohl ich dann mal sehen muss, welche meiner Schuhe dazu passen)

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Schnitt: Burda 5/2012 Rock 118/119
Größe: 40
Material: Baumwolle aus der Birch Farm Kollektion
Änderungen: Bund nach oben eingestellt, …
Alltagstauglichkeit: Ich bin noch nicht sicher, aber ich hoffe er bewährt sich (:

In echt und zum Anfassen sehen Stoffe ja meißt doch noch ein wenig anders aus und durch die Haptik wird mir der Stoff dann erst richtig Sympatisch. Dieser hier hat mein Herz erobert, als ich ihn aus der Waschmaschine geholt habe: Ich musste ihn fast nicht bügeln, keine Knitterfalten und es sind auch keine von diesen merkwürdigen Streifen aufgetaucht (weiß irgendwer was ich meine? :D). Außerdem ist er trotz der hellen Farbe und des recht dünnen Stoffes kein bisschen durchsichtig. Ich denke durch diese tolle Qualität lässt sich der doch sehr stolze Preis erklären.

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Ich wünsch euch einen wundervollen Donnerstag und geht unbedingt bei den weiteren Rumsdamen stöbern (: Und irgendwann schaffe ich es schon noch, mich kurz zufassen, hihi.

Allerliebste Grüße, Eure Freja

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[DIY] Meine Moppe

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch meine Moppe vorstellen. Ihr wisst schon, diese unscheinbaren mini-Kommoden von Ikea? Falls nicht, schaut mal hier. Jedenfalls steht meine nun schon seit geraumer Zeit hier in ihrer schlichten Holzoptik herum, weil mir bisher einfach die passende Idee fehlte.

Letzte Woche konnte ich es dann aber doch nicht mehr ertragen. Kennt ihr das, wenn eure To-Do Liste in eurem Kopf einfach verstopft ist weil seit Monaten irgendetwas nicht getan wurde? So ging es mir, es wurde zu einer Last, nach der einen, der perfekten Idee zu suchen. Ich glaube, es gibt sie gar nicht. Es gibt immer viele Wege und viele tolle Ideen, aber sie können nur durch die Umsetzung erblühen.

Also habe ich einfach begonnen und zunächst am PC verschiedene Farben ausprobiert, denn das Muster, das war schon in meinem Kopf. Wollt ihr mal sehen, wie das dann aussieht?

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Der Plan stand also. Für alle die interessiert sind, habe ich die wichtigsten Schritte dokumentiert.

1. Grundiert die Kommode in der Farbe eurer Wahl, bei mir war es weiß.
2. Übertragt euer Motiv auf die Kommode. Ich habe es mit Hilfe eines Geodreiecks gemacht und das hat für mein Muster sehr gut geklappt.

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3. Malt euer Motiv aus. Ich habe die Strahlen dabei einzeln abgeklebt und die Farbe zwischendurch immer wieder trocknen lassen. Und schon seit ihr fertig! Nach der Motiv- und Farbwahl ist es wirklich ganz einfach.
4. Wer möchte, kann an einigen Stellen die Farbe wieder etwas abschleifen, das ergibt dann einen schönen Shabby-Look. Sähe bestimmt auch toll aus, wenn man die Kommode vor Schritt 1 noch in einem dunkleren Ton beizen würde.

Ich kann euch noch den Rat mitgeben, die Kommode nach dem übertragen des Musters wieder auseinander zu nehmen und jedes Teil einzeln anzumalen. Ich hatte nämlich sehr damit zu kämpfen, dass die Farbe sich in den Lücken festgesetzt hat und die Schubladen nur mit großem Kraftaufwand und einer verbogenen Nadel wieder zu lösen waren. Nicht wirklich lustig 😉

Also ich bin total begeistert und liebe meine alte neue Moppe! Sie steht nun wieder auf meinem Schreibtisch und ich sitze nun viel lieber dort (:

Heute ist Donnerstag. Und das bedeutet, dass meine Moppe zu RUMS darf. Gefällt sie euch auch so wie mir? Oder was sind eure Liebling-Frühlings-Farben?

Alles Liebe, Eure Freja.P.S. zum Craftswoman mai geht meine Moppe auch (:

RUMS zum Ersten

Oh ich bin schon absolut hibbelig, zum ersten mal werde ich gleich versuchen einen Blogpost von mir auf eine ‚Sammelstelle‘ zu verlinken. *hibbel* Ich bin schon ganz gespannt ob das klappt.
Und zwar habe ich mir – Anfang diesen Jahres – ein Kosmetiktäschchen nach dieser Anleitung genäht. Ich werde meinen Schwestern zu Ostern denk ich auch ein Paar – also jeder eine 😉 nähen. Allerdings will ich dann mal sehen, dass ich nicht den Reißvreschluss per Hand annähen muss, sondern innen eine kleine Wendeöffnung habe. Meine Handstiche sind meißt leider nicht allzu sauber…

Den Außenstoff habe ich im Sommer auf Norderney während unseres Radurlaubs gekauft, ich finde der ist so wunderschön und ich meine ich habe den letztens bei Alfatex gesehen. Mit demselben Außenstoff möchte ich auch noch ein Federmäppchen für mich nähen, denn meins ist alt und verschrammelt. Ich denke den Reißverschluss kann ich dann aber wiederverwenden.

Kosmetiktasche für mich.1

Kosmetiktasche für mich.2

Der Innenstoff – man könnte auch Futter sagen – ist vom Stoffmarkt Holland aus dem letzten Herbst. Eigentlich dachte ich daran, mir ein Bluse oder ähnliches daraus zu nähen, aber das kann ich (noch) nicht. Und es ist ja auch noch etwas da.

Kosmetiktasche für mich.4

und weil dieses Täschchen für mich allein ist, werde ich es jetzt zu RUMS verlinken in der Hoffnung das das funktioniert.

Ich habe nächste Woche meine erste Klausur – mündlich. Mechanik. Und jetzt ging es mir gestern so schlecht, dass ich gar nicht lernen konnte. Ich hatte einfach nur Kopfweh und ganz furchtbaren Schnupfen. Zum Glück geht es mir heute schon ein klein wenig besser, ich hoffe ich schaffe jetzt noch etwas.

Ganz liebe Grüße, Eure Freja.